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Datenschutzerklärung

Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:

Evinger Geschichtsverein e. V.

vertreten durch:

1. Vorsitzende:
Wiltrud Lichte-Spranger
Evinger Straße 332
44339 Dortmund
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihre Betroffenenrechte

Unter den angegebenen Kontaktdaten können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben:

  • Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten (Art. 17 DSGVO),
  • Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen (Art. 18 DSGVO),
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns (Art. 21 DSGVO) und
  • Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben (Art. 20 DSGVO).

Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde wenden, z. B. an die zuständige Aufsichtsbehörde des Bundeslands Ihres Wohnsitzes oder an die für uns als verantwortliche Stelle zuständige Behörde.

Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter:
https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html

Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website

Art und Zweck der Verarbeitung:

Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, werden automatisch Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers, Ihre IP-Adresse und ähnliches. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Informationen, welche keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen.

Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:

  • Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.

Rechtsgrundlage:

Die Verarbeitung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an der Verbesserung der Stabilität und Funktionalität unserer Website.

Empfänger:

Empfänger der Daten sind ggf. technische Dienstleister, die für den Betrieb und die Wartung unserer Webseite als Auftragsverarbeiter tätig werden.

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Die Daten werden gelöscht, sobald diese für den Zweck der Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die Daten, die der Bereitstellung der Webseite dienen, grundsätzlich der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

Bereitstellung vorgeschrieben oder erforderlich:

Die Bereitstellung der vorgenannten personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne die IP-Adresse ist jedoch der Dienst und die Funktionsfähigkeit unserer Website nicht gewährleistet. Zudem können einzelne Dienste und Services nicht verfügbar oder eingeschränkt sein. Aus diesem Grund ist ein Widerspruch ausgeschlossen.

Eingebettete YouTube-Videos

Art und Zweck der Verarbeitung:

Auf einigen unserer Webseiten betten wir YouTube-Videos ein. Betreiber der entsprechenden Plugins ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (nachfolgend „YouTube“). Wenn Sie eine Seite mit dem YouTube-Plugin besuchen, wird eine Verbindung zu Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird YouTube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, kann YouTube Ihr Surfverhalten Ihnen persönlich zuzuordnen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich vorher aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Wird ein YouTube-Video gestartet, setzt der Anbieter Cookies ein, die Hinweise über das Nutzerverhalten sammeln.

Weitere Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch YouTube erhalten Sie in den Datenschutzerklärungen des Anbieters, Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihren diesbezüglichen Rechten und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze Ihrer Privatsphäre (https://policies.google.com/privacy). Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von YouTube und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

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Änderung unserer Datenschutzbestimmungen

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

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Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

Die Datenschutzerklärung wurde mit dem Datenschutzerklärungs-Generator der activeMind AG erstellt (Version 2018-06-22)

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Die Geschichtswerkstatt

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Ende 2012 hat der Evinger Geschichtsverein seine neue Geschichtswerkstatt im 1.Stock des Wohlfahrtsgebäudes bezogen.

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Im Versammlungsraum finden alle monatlichen Versammlungen und Geschichtstreffs statt, die in der Regel an jedem 2.Montag im Monat um 18.30 Uhr beginnen.

Die Geschichtstreffs, auf die jeweils in der Lokalpresse und auf unserer Homepage hingewiesen wird, sind natürlich öffentlich, und wir freuen uns, wenn möglichst viele Geschichtsinteressierte unsere interessanten Veranstaltungen besuchen.

Wir sind stolz auf einige bemerkenswerte Exponate in unserem Versammlungsraum, die die Geschichte unseres Stadtbezirks aber auch die damit untrennbar verbundene Geschichte des Steinkohlenbergbaus auf den beiden ehemaligen Schachtanlagen in unserem Stadtbezirk dokumentieren. In der Galerie unserer Homepage sind einige dieser Raritäten zu sehen.

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In einem weiteren Raum befindet sich unser Archiv, das eine umfangreiche Bibliothek sowie viele Fotos, Dias und
Filme mit geschichtlichem Hintergrund umfasst. Hier sind ebenfalls unsere Informationstafeln gelagert, die mit ihren historischen Inhalten bei vielen Gelegenheiten vom Evinger Geschichtsverein präsentiert werden.

 

 

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Für die administrativen Aufgaben in unserem Verein steht ein Büro mit einem PC zur Verfügung, der durch einen leistungsfähigen Scanner die Digitalisierung von Unterlagen ermöglicht. Hier wird auch das gesamte digitale Archiv geführt.

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Mehr als 25.000 Fotos, Videos, Bücher, Gegenstände, Dokumente usw. umfasst das Archiv des Evinger Geschichtsvereins.
Dennoch ist der Vorstand noch auf der Suche nach weiteren „Schnappschüssen“.

Darüber sprach Petra Frommeyer mit dem stellv. Vorsitzenden Dr. Volker Schacke (Foto):

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Welche Bilder wären Ihnen am liebsten?
Schacke: Eigentlich alle. Aber besonders gut kommen bei unseren Ausstellungen Fotos an, auf denen Menschen von früher zu sehen sind. Besucher erkennen in der Turnriege plötzlich die Oma oder in der Kapelle den Ur-Opa wieder.
Wofür verwenden sie die Fotos noch?
Schacke: Unser Mitglied Klaus Berger hält oft Vorträge über Eving gestern und heute. Da bietet es sich auch immer an, den Vortrag mit alten Fotos zu bebildern.
Sie wollen die Fotos für die Nachwelt erhalten?
Schacke: Genau. Es gibt viele junge Menschen, die dazu keine Beziehung haben, manchmal landen sie sogar im Müll. Bei uns sind sie gut aufgehoben und werden archiviert.
<Ruhrnachrichten 27/11/2007>

 Wer Bilder abzugeben hat, kann sich an der Vors. Wiltrud Lichte-Spranger, Tel. 85 21 90, an Klaus Berger, Tel. 85 06 40, oder an Volker Schacke, Tel. 85 76 41, wenden.

In unserer "Galerie" möchten wir eine Auswahl aus unserem Archiv vorstellen!

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Juni 2019

Zwischen Ungewissheit und Zuversicht

"Die Geschichte der DPs ist fast ein weißer Fleck in den Geschichtsbüchern", sagt Wiltrud Lichte-Spranger, die Vorsitzende des Evinger Geschichtsvereins.

DPs, "Displaced Persons", sind Menschen, die im 2. Weltkrieg unter anderem als Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter in das Deutsche Reich verschleppt worden waren, aber nach Kriegsende nicht mehr in ihre ost- und südosteuropäischen Heimatländer zurückkehren konnten. Etwa eine Million Heimatlose wurden deshalb nach 1945 zunächst von den Besatzungsmächten in Sammelunterkünften untergebracht, bis sie in zivile Wohnungen und kleine Siedlungen verlegt wurden. Solch eine Siedlung, die eine dauerhafte Bleibe sichern sollte, befindet sich in Dortmund-Eving zwischen Preußischer und Hessischer Straße. Sie wurde zwischen 1949 und 1951 erbaut und bot etwa 900 heimatlosen Ausländern Wohnraum. Überwiegend Polen und eine Hand voll Serben, Ukrainer, Russen und Esten lebten in der Siedlung. Danuta Jelinek wurde in der Siedlung groß und erinnert sich: "Da konnte es in den ersten Tagen der Siedlung auch schon mal laut werden, denn der Ostblock ist sehr temperamentvoll. Wegen des zeitgleichen Korea-Krieges nannten Evinger die Siedlung bald "Klein-Korea". Die Siedlung, ihre Bewohner und deren gelungene Integration ist nun Thema des Evinger Geschichtsvereins.

Der Siedlungsbau mit 274 Wohnungen an der Hessischen Straße wurde durch Zuschüsse der Vereinten Nationen gefördert, denn die Befreiung, Versorgung und Zurückführung aller Verschleppten und Versprengten war ausdrücklich zum "hohen alliierten Kriegsziel" erklärt worden. Ergänzend erfolgte die Baufinanzierung der Siedlung durch Mittel des Marshallplanes und des Bundes. Doch die Häuser, die im Schnellverfahren gebaut wurden, boten keinen allzu luxuriösen Wohnstandard. Danuta Jelinek's Eltern zählten zu den ersten Bewohnern der Häuser. Sie erinnert sich: "Ein Leben zwischen Ungewissheit und Zuversicht begann. Beim Einzug waren die Wände noch sehr feucht. Das Wasser gefror an den Fenstern. Und nur weil mein Vater etwas Brennmaterial für den Kanonenofen aus den britischen Kasernen in Brackel erhielt, konnten wir heizen." Erst drei Jahrzehnte später erfolgte eine umfassende Wohnungsmodernisierung mit Wärmedämmung und Bädern. Zunächst bildete sich aber eine Art Ghetto mit einer Kluft zwischen den Heimatlosen und Deutschen. Ein Frisörladen, eine Kneipe und ein Geschäft eröffneten bald. Kunden waren fast nur Heimatlose. Bis zur Einschulung sprachen die in Deutschland geborenen Kinder der Aussiedler nur polnisch und blieben bis zur 4. Klasse unter sich. Viele Deutsche standen den Bewohnern damals distanziert und ängstlich gegenüber. Übernommene Vorurteile hielten sich auch lange nach dem Kriegsende hartnäckig. Berichte über die Kriminalität verstärkten die Ablehnung, ohne dass die Kriminalstatistik die Pauschalurteile je bestätigte. Es wurde nicht reflektiert, warum diese Menschen in Deutschland waren und was ihnen und ihren Familien hier angetan worden war. "Diese beunruhigende Entwicklung kennen wir aus den aktuellen Diskussionen, bei der Einzelfälle allzu schnell verallgemeinert werden", sagt Wolfgang Skorvanek, stellv. Vorsitzender des Evinger Geschichtsvereins.

Jedoch ist die Pflege einer katholisch-polnischen Kultur in der Siedlung, mit Sitz des deutsch-polnisch-katholischen Zentrums, Trachten- und Tanz- und Gesangsgruppen sowie Beratungseinrichtungen Alltagserfahrung in der Siedlung. Die Volkstanzgruppe Syrena trat in ganz Europa auf und besteht bis heute. "Aber die Mitglieder sind nun alle Deutsche", berichtet Danuta Jelinik. Auch über die Arbeit der Männer in der Industrie und der Frauen als Putzkräfte, Gärtnerinnen und Näherinnen schritt die Integration fort.

1988 bot das Bundesvermögensamt Hagen die Siedlung zum Verkauf an. Der Bewohnerprotest gegen den Verkauf, unterstützt durch Verbände, Kirchen und Politiker hatte Erfolg. Die LEG NRW übernahm die Wohnungen und gewährte einem gewählten Mieterrat weit gehende Informationsrechte und Mitentscheidungsbefugnisse, auch bei der Belegung der Wohnungen. Heute wohnen dort viele Menschen ohne besonderen geschichtlichen Hintergrund.

Trotz der vergangenen Zeit und der erlangten Normalität erinnert sich Danuta Jelinek noch an die Grauen des Dritten Reichs und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ihre Eltern wurden in Polen auf der Straße von Nationalsozialisten gefangen genommen und nach Deutschland verschleppt. Mit vielen anderen Südost- und Osteuropäern arbeiteten sie in der Landwirtschaft, im Bergbau oder Rüstungsfabriken. 1944 waren fast die Hälfte der in der deutschen Landwirtschaft Beschäftigten ausländische Zwangsarbeiter, jeder dritte Steinkohle-Kumpel war Zwangsarbeiter. Jedes vierte Kriegsgerät war statistisch von einem sogenannten "Arbeitssklaven" produziert worden. Vergessen kann Danuta Jelinek auch die Befehle nicht "an die Herren Betriebs- und Abteilungsleiter", das "Höchstmaß an Leistung ... aus den Russen herauszuholen" und "körperlich Leistungsunfähige auszumerzen und durch andere zu ersetzen."

Nach der Befreiung Deutschlands begann für Danuta Jelineks Eltern eine Zeit zwischen Ungewissheit und Zuversicht. In Eisenbahnwaggons wurden sie von den Alliierten quer durch ein fremdes Land gefahren und in den von den Alliierten eingerichteten Lagern untergebracht. Sie trafen dabei hauptsächlich auf polnische Lagerbewohner, die nicht zurück in ein Polen wollten, das nun von Stalin beherrscht wurde oder sich als Juden vor antisemitischen Ausschreitungen und Pogromen in Polen fürchteten. Die Propaganda der polnischen Exilregierung in London war ein weiterer Grund, nicht so schnell nach Polen zurückzukehren.

"Aber die Situation für Lagerbewohner war oftmals katastrophal, obwohl die Militärbehörden verfügt hatten, dass sie besser mit Nahrungsmitteln versorgt werden sollten als die deutsche Bevölkerung. Es gab Entkräftung, Krankheiten und Seuchen in den Lagern", stellt Dr. Volker Schacke, stellv.Vors. des Evinger Geschichtsvereins, fest, der diesen Bereich erforschte. Die 1943 gegründete und für Wohlfahrtsprogramme und die medizinische Versorgung in den Lagern zuständige Welthilfsorganisation UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Adminstration) berichtete 1945 aus dem "Smith Camp" nahe Gießen: "Es fehlen Duschen, Bäder, Latrinen, ordentliche Waschgelegenheiten ... Heizstoffe, Decken, medizinische Ausrüstung und eine Ambulanz; in der Tat, alles fehlt". "Die Haltung der deutschen Polizei" bilanzierte bereits 1946 die UNRRA-Direktorin des Lagers in Memmingen, "ist nicht die des Schutzes, sondern der Verfolgung" und "stets härter und brutaler als gegenüber Deutschen". Dennoch organisierten sich die Menschen in den Lagern. Sie nahmen ihr Schicksal, so weit sie konnten, selbst in die Hand, bauten eigene Lagerverwaltungen auf, gründeten Schulen, gaben Zeitungen heraus und begannen, Kulturveranstaltungen zu organisieren.

Durch das 1951 vom Deutschen Bundestag verabschiedete "Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet" wurde eine weitgehende Gleichstellung der Heimatlosen mit Deutschen Staatsbürgern eingeräumt. Wahlrecht gewährte ihnen die Bundesrepublik jedoch nicht, es sei denn, sie hätten erfolgreich ihre Einbürgerung (Kosten bis zu 5000 Mark) betrieben. Auch eine finanzielle Wiedergutmachung blieb den allermeisten Heimatlosen vorenthalten.

Bei dem Themenabend des Evinger Geschichtsvereins zu "heimatlosen Ausländern in Dortmund-Eving" unter der Leitung von Danuta Jelinek am Montag, 17. 06. 2019, ab 18.30 Uhr im Wohlfahrtsgebäude (Evinger Schloss), Nollendorfplatz 2, geht es um Einblicke in den Alltag, die Kunst und Kultur in der Siedlung an der Hessischen Straße. Kinder des Scholas werden zum Veranstaltungsbeginn Volkslieder vortragen. Der Zugang zum Saal des Evinger Geschichtsvereins in der 1. Etage des Wohlfahrtsgebäudes ist barrierefrei und die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei.


Mai 2019

Spannende Geschichten zur Entstehung der Bundesrepublik

"Nach dem Film über die Befreiung Deutschlands durch die Alliierten baten die Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher den Evinger Geschichtsverein, eine Themenreihe über den Demokratischen Neuanfang nach 1945 anzubieten", erinnert sich Wiltrud Lichte- Spranger, die Vorsitzende des Evinger Geschichtsvereins - Verein für Geschichtspflege und Kulturförderung im Stadtbezirk Dortmund-Eving.

"Die Anregung nahm der Geschichtsverein gern auf", sagt Dr. Volker Schacke, stellvertretender Vereinsvorsitzender des Evinger Geschichtsvereins. Deshalb blickt Wolfgang Skorvanek, am Montag, 13. 05. 2019, 18.30 Uhr, in seinem Vortrag auf das Nachkriegsdeutschland zwischen 1945 bis 1949 zurück. In dieser Zeit begann der Wiederaufbau, der kalte Krieg zwischen Ost und West entfaltete sich, aber auch das Grundgesetz entstand. Skorvanek stellte dazu kleine historische Puzzleteile vor. "Ich hoffe, dass durch die Mosaiksteine in den Köpfen der Zuhörer ein Bild von der entbehrungsreichen, aber auch spannenden Zeit entsteht." So rangen 4 Frauen und 61 Männer im Parlamentrischen Rat untereinander und mit den Alliierten um den besten Weg für einen demokratischen Neuanfang. Dortmund war ebenso mit der in Dortmund-Hörde geborenen Zentrumspolitikerin Helene Wessel, die später der SPD beitrat, wie mit Lambert Lensing, der Dortmunder Zeitungsverleger der heutigen Ruhr Nachrichten und damalige Landesvorsitzende der CDU, im Parlamentarischen Rat vertreten.

Viele Fragen, die damals heftig diskutiert wurden, sind auch heute noch aktuell, wie beispielsweise Fragen zum Schulwesen oder auch mit Blick auf die Wohnungssituation und Automobilhersteller, die Frage nach dem Eigentum.


März 2019

Entwicklung der Fördertechnik im Bergbau


Seit 1994 steht am Schiffhorst in Brechten ein Teufenzeiger der ehemaligen Zeche Minister Stein, der an den Steinkohlenbergbau im Stadtbezirk und besonders an den Schacht 6 in Brechten erinnert.
Der Teufenzeiger war in die Jahre gekommen und wurde deshalb mit Unterstützung durch die RAG Stiftung, die Vonovia Stiftung, die Mietergemeinschaft Frielinghausweg, den Evinger Geschichtsverein sowie Evinger und Brechtener Bürger restauriert. Die Initiative ging von Joost Küp aus. Demnächst wird der Teufenzeiger wieder am alten Standort aufgestellt und der Öffentlichkeit übergeben.
Ein Teufenzeiger ermöglichte es dem Fördermaschinisten, die Körbe im Schacht sicher zu steuern.

Um die Entwicklung in der Schachtfördertechnik und die Bedeutung eines Teufenzeigers dabei verdeutlichen zu können, lädt der Evinger Geschichtsverein am Montag, dem 8.4.2019, um 18.30 Uhr in die Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz zu einem Vortrag von Dr. Volker Schacke zu dieser Thematik ein.

Bei uns in Mitteleuropa begannen die Menschen vor über 7.000 Jahren im Zuge des Feuersteinbergbaus damit, senkrechte Schächte zu graben. Damit entstand auch die Notwendigkeit, die Höhenunterschiede zu überwinden. Die Mittel dazu waren zunächst einfache Steigbäume und ähnliches. Später wurden Häspel, Göpel usw. eingesetzt bis zu den heute üblichen Fördereinrichtungen u.a. mit Teufenzeigern.


 Februar 2019

Middendorff aus Brechten  - ein vergessener Pädagoge

Kaum jemand kennt heute noch den Pädagogen Wilhelm Middendorff , der 1793 in Brechten geboren wurde und ein enger Mitarbeiter Friedrich Fröbels war, der als Gründer der  Kindergärten gilt.

Middendorff hat nicht nur die Spielmaterialien für den Fröbel-Kindergarten mitentwickelt, sondern auch selbst Lieder, Sprach- und Bewegungsspiele verfasst. Aktuell bis heute sind Aussagen in seiner Schrift :"Die Kindergärten. Bedürfnis der Zeit. Grundlagen einigender Volkserziehung."

Prof. Dr. Dieter Höltershinken wird im nächsten Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins über diesen wichtigen Sohn Brechtens berichten. Ort und Zeit: Evinger Geschichtswerkstatt am Nollendorfplatz 2 im ehem.Wohlfahrtsgebäude, am Montag, den 11. Februar 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.


 
Januar 2019
 
Vor 70 Jahren: Demokratischer Neuanfang

Vor 70 Jahren wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Mit diesem Ereignis wird sich der Evinger Geschichtsverein in diesem Jahr in mehreren seiner Geschichtstreffs beschäftigen. Am Anfang steht eine Filmvorführung am Montag, dem 14. Januar um 18:30 h, in der Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2.

Der Geschichtsverein zeigt dort den Film „Als die Amerikaner kamen“, einen Film über den Einmarsch der amerikanischen und britischen Armee in Westfalen 1945, der „Stunde Null“, der beginnenden Demokratisierung nach dem Nationalsozialismus. Dieser Film wurde im Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe aus Originalaufnahmen von „Embedded“, von „eingebetteten Reportern“ zusammengestellt und zeigt Kampfhandlungen und Kriegszerstörungen ebenso wie die massenhafte Gefangennahme deutscher Soldaten, Begegnungen mit der Zivilbevölkerung, die Befreiung von Zwangsarbeiterlagern, die Entdeckung von Kriegsverbrechen, die Internierung von Funktionären des „Dritten Reiches“ sowie alliierte Siegesfeiern und die allmähliche Rückkehr zur Normalität.
November 2018
 

Zur Erinnerung und Mahnung: Stolpersteine putzen in Lindenhorst

Anfang November 2018 jähren sich zum 80. Mal die Novemberpogrome. Vom 7. bis 13. November 1938 brannten in Deutschland etwa 1400 Synagogen, Häuser und Geschäfte jüdischer Mitbürger, Friedhöfe wurden zerstört. In der Folge wurden etwa 400 Menschen ermordet, kamen an den Folgen der Misshandlungen zu Tode oder begingen Selbstmord. Ab dem 10. November 1938 wurden in wenigen Tagen 30 000 Juden in den Konzentrationslagern Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald inhaftiert.

Angeblich entlud sich in diesen Aktionen der „gesunde Volkszorn“ über den Tod eines Diplomaten in Paris. Doch diese Pogrome waren gezielt gesteuert von der NSDAP. Sie waren der Übergang von Diskriminierung seit 1933 zur systematischen Verfolgung und Vernichtung von Juden, politisch Andersdenkenden oder behinderten Menschen und endete letztlich im Holocaust.

Dieser Menschen wollen wir in einer Stolperstein-Putzaktion gedenken, und die Steine so wieder in der Öffentlichkeit hervorheben. Wir, das sind die Konfirmandengruppe der Evinger Segensgemeinde, die Bürgerinitiative „Gesicht zeigen gegen Rechts“ und der Evinger Geschichtsverein. Wir treffen uns zu diesem Anlass am Freitag, den 9. November 2018, um 16.30 Uhr in der Lindenhorster Straße/Ecke Herrekestr und werden auf unserem Weg über die Berg- und Schillstraße einige Stolpersteine putzen und uns anschließend in der Geschichtswerkstatt zusammensetzen. Die Namen auf den Steinen stehen beispielhaft für die vielen ermordeten Menschen, derer wir gedenken.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an dem würdigen Gedenken angemessen zu beteiligen.


 
Zur Erinnerung und Mahnung: Lesung und Klezmer-Musik

 

Der Evinger Geschichtsverein lädt für Montag, den 12. November um 18:30 h zu einer Lesung und Klezmer-Musik ein. Ort: Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2 in der Alten Kolonie. Lesen wird Pfarrer Friedrich Reiffen aus dem Roman „Der Reisende“ von Alexander Ulrich Boschwitz. Boschwitz hat diesen Roman unmittelbar nach den Novemberpogromen 1938 verfasst. Der damals 23jährige Autor lebte schon im Exil. Das Buch erschien 1939 nur auf Englisch in England und Nordamerika. 1945, nach seinem Tod 1942, erschien es auch in Frankreich. Alle Versuche, das Romanskript im Nachkriegsdeutschland zu veröffentlichen, schlugen zunächst fehl. Erst in letzten Jahr wurde das Manuskript von dem Herausgeber Peter Graf überarbeitet und erschien im Klett-Cotta-Verlag. Die Lesung begleiten Musiker der Gruppe Romberg Klezmer. Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


 Oktober 2018
 

Moderne Großstadt Dortmund


Vor gut 50 Jahren (1964) warb die Stadt Dortmund mit dem Marketingfilm „Moderne Großstadt Dortmund“ für ihre Qualitäten. Dieser 45 minütige Film steht im Mittelpunkt des nächsten Geschichtstreffs im Evinger Geschichtsverein. Was war damals wichtig, was ist geblieben, was hat sich verändert? Das sind Fragen, die am Montag, den 8. Oktober 2018, um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2 diskutiert werden können.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.


September 2018

Zwangsarbeiterlager während des Nationalsozialismus in Eving

Anfang dieses Jahres jährte sich zum 85. Mal die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Damit beginnt das schwärzeste Kapitel in der jüngsten deutschen Geschichte. Mit dieser Zeit beschäftigt sich auch der Evinger Geschichtsverein in diesem Jahr.

Auf unserem nächsten Geschichtstreff werden wir uns mit den Lagern für Zwangsarbeiter in Eving beschäftigen. Termin und Ort: Montag, den 10. September 2018, um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Sachkundiger Referent ist Dr. Stefan Mühlhofer, Leiter des Dortmunder Stadtarchivs und Mitautor des „Deutschen Historischen Städteatlas Nr. 5, Dortmund“. Dieses umfangreiche Werk ist im letzten Jahr erschienen. Ein großer Abschnitt befasst sich mit dem Nationalsozialismus, u.a. auch mit den Zwangsarbeiterlagern in Eving. Im Flyer „Stolpersteine – Wege zur Versöhnung“ aus der Reihe „Wege im Stadtbezirk Eving“ des Stadtbezirksmarketing von 2009 sind 14 Lager mit ca. 4000 Insassen verzeichnet. Dr. Mühlhofer wird uns mit den neuesten Erkenntnissen vertraut machen.

Alle ernsthaft Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Achtung: wg. Bauarbeiten ist zurzeit das Wohlfahrtsgebäude/Terasse nicht barrierefrei zugänglich


Tag des offenen Denkmals 2018

Der Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 steht unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ und betont damit das Gemeinschaftliche und Verbindende der europäischen Kultur.

Wir stellen dazu dieses Jahr die St. Barbara Kirche und die Bergstraße in den Mittelpunkt.

Um 15 h starten wir mit einer fachkundigen Führung durch die Kirche, für die wir Christoph Paga vom Gemeindevorstand gewinnen konnten.
Im Anschluss machen wir einen Spaziergang durch die Bergstraße zum Büro der Initiative Bergauf mit Abstechern in die Bergbausiedlung Fürst Hardenberg aus den 1920er Jahren. Dauer: etwa 1,5 Stunden.


August 2018

14. Jazzfrühschoppen auf der Terrasse des Wohlfahrtsgebäudes

Der Jazzfrühschoppen des Evinger Geschichtsverein vorm ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz in der Alten Kolonie hat mittlerweile einen festen Platz im Evinger Kulturkalender. Er ist eine lieb gewordene Tradition. Seit 2005 versammeln sich jedes Jahr am ersten oder letzten Sonntag in den Sommerferien um die 200 bis 300 Personen auf der großen „Schlossterrasse“, um die Musik zu genießen oder auch nur ein Schwätzchen bei Brezel und Würstchen zu halten. Nun schon bereits zum vierzehnten Mal  treffen sich die Jazzfreunde in diesem Jahr am Sonntag, 26. August 2017 um 11.00 Uhr.
Achtung: wg. Bauarbeiten ist zurzeit das Wohlfahrtsgebäude/Terasse nicht barrierefrei zugänglich

Diesmal spielt das Trio Jane Franklin & Friends, das sind Jane Franklin, Gesang, Martin Klausmeier, Akustikgitarre und der renommierte Dortmunder Musiker und Leiter der Glen Buschmann Jazzakademie Jochen Schrumpf, E-Gitarre.

Alle Musikfreunde und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Lesesaal des Wohlfahrtsgebäudes statt. Auf der Terrasse vor dem denkmalgeschützten „Evinger Schloss“, einer herrlichen Kulisse für dieses kulturelle Ereignis, versorgt der Geschichtsverein seine Gäste mit Getränken und einem kleinen Imbiss.


Juli 2018

Historisch ausgerichtete Wanderung durch den Fredenbaumpark

Am 24. Juli wird Dr. Wilhelm Grote vom Freundeskreis Fredenbaumpark, ehemals Leiter des städtischen Umweltamtes, auf einer ca. zweistündigen Wanderung durch den Fredenbaumpark v.a. historische Aspekte erläutern.
Anschließend besteht die Möglichkeit, sich in der Schmiedingslust zusammen zu setzen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Treffpunkt um 17:00 Uhr Beethovenstraße/Schützenstraße (Parkplatz Klinikum Nord).
Anmeldung erwünscht.
 
Juli 2018

1937: Dortmund feiert Fronleichnam

1933, vor 85 Jahren, haben im Deutschen Reich die Nationalsozialisten unter Hitler die Macht ergriffen. Damit beginnt das schwärzeste Kapitel in der jüngsten deutschen Geschichte. Mit dieser Zeit beschäftigt sich auch der Evinger Geschichtsverein. An unserem nächsten Geschichtstreff werden wir den zeitgeschichtlichen Film „Dortmund feiert Fronleichnam 1937“ zeigen: am Montag, den 9. Juli 2018, um 18.30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Der etwa 20-minütige Film ist ein wertvolles Zeitdokument der „Großen Fronleichnamsprozession“ in der Dortmunder Innenstadt, die letzte vor dem Zweiten Weltkrieg.

Prof. Dr. Dieter Höltershinken und Herbert Schnier von der Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte stellen den Film in seinem historischen Zusammenhang vor und schildern die zeitlichen Umstände während des Nationalsozialismus. Damals wurde die Kirche zunehmend in ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit behindert.

Im Anschluss an den Film referiert Prof. Höltershinken über Emil Rath, einen mutigen Kämpfer gegen die Nationalsozialisten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


 
Mai 2018
 

Wir werden 25 Jahre alt!

In Mai 1993 gründeten 22 Evinger*innen, überwiegend Teilnehmer aus VHS-Seminaren zur Geschichte Evings unter der Leitung von Bezirksvorsteher August Wagner, auf dessen Initiative den Geschichtsverein.

Das wollen wir am Montag, dem 14 Mai 2018, um 18:30 Uhr feiern. Dazu treffen wir uns zu einem gemütlichen Beisammensein im Großen Saal des Wohlfahrtgebäudes am Nollendorfplatz. Wir wollen da bei einem kleinen Imbiss Erinnerungen austauschen, also zurückschauen, aber auch nach vorne gucken: Wie geht es weiter?
Alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Evinger Geschichtsvereins sind dazu herzlich eingeladen.

Wir müssen ja planen, deshalb bitten wir um Anmeldung bis 8. Mai bei Berger, Tel. 851909, Lichte 852190 oder Schacke 857641 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 März 2017

Die Lippe als Wasserstraße

Mit diesem Thema beschäftigt sich der Evinger Geschichtsverein auf seinem nächsten Geschichtstreff. Sieht man heute manchmal Sportboote auf der Lippe, so war sie in früheren Jahrhunderten eine durchaus wichtige Transportader im nördlichen Ruhrrevier. Die Schiffbarmachung der Lippe erlaubte im 19. Jahrhundert sogar Dampfschiffen, bis nach Lippstadt zu fahren. Über die Entstehung und Bedeutung dieser Wasserstraße wird Dr. Volker Schacke, stellvertretender Vorsitzender des Geschichtsvereins, berichten.
Termin und Ort: Montag, den 12. März 2018, um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Februar 2017

Vom Bullenkloster zum Nachbarschaftshaus

Wie jeden zweiten Montag im Monat, so ist auch am Rosenmontag (12.2.) wieder Evinger Geschichtstreff um 18:30 h in der Geschichtswerkstatt im ersten Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes („Schloss von Eving“) am Nollendorfplatz 2. Diesmal beschäftigt sich der Evinger Geschichtsverein mit dem Ledigenheim in der Herreckestr., im Volksmund „Bullenkloster“ genannt, und seit dem Umbau im Rahmen der IBA Emscherpark vor etwa zwanzig Jahren als "Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg" bekannt – Treffpunkt für viele Vereine aus Lindenhorst und Eving. Wiltrud Lichte-Spranger wird eine kurze Einführung geben und anschließend sollen Erinnerungen ausgetauscht werden. Also: ehemalige Bewohner sind besonders herzlich willkommen, und wenn sie noch Fotos aus der Zeit haben, ganz besonders. Denn trotz der reichhaltigen Fotosammlung im Geschichtsarchiv: Genau zu diesem Haus haben wir nicht viel gefunden. Aber natürlich sind auch andere Interessierte willkommen. Der Eintritt ist frei.


Januar 2017

Dortmund feiert Fronleichnam 1937

Am Ende dieses Monats jährt sich zum 85. Mal die Machtübernahme der Nationalsozialisten. Damit beginnt das schwärzeste Kapitel in der jüngsten deutschen Geschichte. Mit dieser Zeit wird sich auch der Evinger Geschichtsverein beschäftigen. Wir beginnen an unserem nächsten Geschichtstreff: am Montag, den 8. Januar 2018, um 18.30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Wir werden den zeitgeschichtlichen Film „Dortmund feiert Fronleichnam 1937“ zeigen.

Der etwa 20-minütige Film ist ein wertvolles Zeitdokument der „Großen Fronleichnamsprozession“ in der Dortmunder Innenstadt, eine der letzten vor dem Zweiten Weltkrieg.

Prof. Dr. Dieter Höltershinken und Herbert Schnier von der Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte stellen den Film in seinen historischen Zusammenhang und in die zeitlichen Zustände während des Nationalsozialismus. Damals wurde die Kirche zunehmend in ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit behindert. Auch die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart kann beleuchtet werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.“


November 2017

Die Reformation im Gebiet des heutigen Stadtbezirks Eving.

Zu diesem Thema konnte der Evinger Geschichtsverein den Dortmunder Historiker Matthias Dudde zu seinem nächsten Geschichtstreff gewinnen: am Montag, den 13. November 2017, um 18.30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Am Ende des Lutherjahres wird Matthias Dudde, der sich ausführlich mit der Reformation in Dortmund und Umgebung befasst hat, darstellen, was über die Reformation in den nördlichen Stadtteilen in den Quellen zu finden war. Insbesondere wird er sich mit den Orten im jetzigen Stadtbezirk Eving befassen, die damals zur Grafschaft Dortmund gehörten. Eine besondere Rolle aus kirchlicher Sicht spielt dabei natürlich die Kirchengemeinde Brechten, von der lange Zeit auch die Lindenhorster Kirche als Filialkirche betreut wurde.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.



Oktober 2017

Auf Luthers Spuren in unserer Stadt.

Zu diesem Thema konnte der Evinger Geschichtsverein Johannes Sundermeier, ehemaliger Pastor in Brechten, für seinen nächsten Geschichtstreff gewinnen: Montag, den 9. Oktober 2017, um 18.30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude, Nollendorfplatz 2.

Luther kam bekanntlich nicht bis Dortmund und schon gar nicht nach Eving. Und doch hat er Spuren in unserer Stadt hinterlassen. Welche Spuren und wo wir sie finden, wird uns Johannes Sundermeier im noch laufenden Reformations-Jahr mit Bildern und Geschichten auf seine ganz eigene Art näher bringen.

Alle Interessierten, insbesondere die Fans von Johannes Sundermeier, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


August 2017

13. Jazzfrühschoppen auf der Terrasse

Der Jazzfrühschoppen des Evinger Geschichtsverein vorm ehemaligen Wohlfahrtsgebäude ("Evinger Schloss") am Nollendorfplatz in der Alten Kolonie hat mittlerweile einen festen Platz im Evinger Kulturkalender. Er ist eine lieb gewordene Tradition. Seit 2005 versammeln sich jedes Jahr am ersten oder letzten Sonntag in den Sommerferien um die 200 bis 300 Personen auf der großen „Schlossterrasse“, um die Musik zu genießen oder auch nur ein Schwätzchen bei Brezel und Würstchen zu halten. Nun schon bereits zum dreizehnten Mal – in Eving ist das keine Unglückszahl! - treffen sich die Jazzfreunde in diesem Jahr am Sonntag, 27. August 2017 um 11.00 Uhr.

Diesmal spielt das Trio Jane Franklin & Friends, das sind Jane Franklin, Gesang, Martin Klausmeier, Akustikgitarre und der renommierte Dortmunder Musiker und Leiter der Glen Buschmann Jazzakademie Jochen Schrumpf, E-Gitarre.

Alle Musikfreunde und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Lesesaal des Wohlfahrtsgebäudes statt. Auf der Terrasse vor dem denkmalgeschützten „Evinger Schloss“, einer herrlichen Kulisse für dieses kulturelle Ereignis, versorgt der Geschichtsverein seine Gäste mit Getränken und einem kleinen Imbiss.


August 2017

Fördertürme im Raum Dortmund – 2.Teil


Zu seinem nächsten Geschichtstreff am Montag, dem 14. August um 18:30 Uhr, setzt der Evinger Geschichtsverein seine Veranstaltung „Fördertürme im Raum Dortmund“ vom Mai fort.Es werden weitere Fotos aus der Sammlung von Annemarie und Heinz Steffler (Heinz ist leider schon verstorben) gezeigt. Die beiden haben über Jahrzehnte Fördertürme in Dortmund und Umgebung fotografiert. Annemarie Steffler wird die eindrucksvollen Bilder präsentieren, und Dr. Volker Schacke, ehemals Bergingenieur bei der Ruhrkohle, wird Daten zu den abgebildeten Zechen ergänzen. Zur Abrundung dieses Themas wird ein kurzer Film gezeigt, der sich mit Mooren, aus denen die Kohle entstanden ist, befasst. Ort der Veranstaltung ist die Evinger Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude („Evinger Schloss“) am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Juli 2017

"Drahtseilbahnen in Dortmund, es gab sie wirklich!


Am Beispiel des Drahtseilbahnnetzes der Zeche Kaiser Friedrich…

Zu diesem Thema konnte der Evinger Geschichtsverein Peter Kocbeck, einen profunden Kenner der Dortmunder Technikgeschichte, für seinen nächsten Geschichtstreff gewinnen: Am 10. Juli (Montag) um 18:30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude („Schloss von Eving“), Nollendorfplatz 2.

Drahtseilbahnen verbanden vor ca. 100 Jahren auch in Dortmund Industrieanlagen wie Zechen, Stahlwerke, Hochöfen und andere miteinander. Sie versorgten Anlagen wie z.B. Kokereien direkt mit Kokskohle aus benachbarten Zechen.

In Dortmund existierten ca. 20 Drahtseilbahnen. Die Letzte versah bis in die 1960er Jahre ihren Dienst. Sie überquerte die Bornstraße in Höhe des heutigen Baumarktes Hornbach und transportierte die Kokskohle, die auf der gegenüber gelegenen Zeche Kaiserstuhl I gefördert war, zur Kokerei Kaiserstuhl auf dem Gelände der Hoesch-Westfalenhütte.

Die absolute Königin der Dortmunder Seilbahnen war aber der 1913 in Betrieb genommene Seilbahn-Verbund der Zeche Kaiser Friedrich in DO-Menglinghausen. Deren Seilbahnnetz bestand aus der Hauptlinie von Kaiser Friedrich zu den Hochöfen des Werkes Union und Nebenlinien von den Zechen Wiendahlsbank, Glückauf Tiefbau und Tremonia. In diesem Verbund wurde neben dem Koks auch Kohle, Schlacke und Haldenmaterial transportiert.

Außergewöhnlich an dieser Strecke ist der heute noch existierende Seilbahntunnel unter der Rheinischen Straße. Er ist 1080 Meter lang, beginnt in der Tremonia-Siedlung in Dorstfeld und taucht auf dem Gelände des Werkes Union an der Rheinischen Straße wieder auf. Am Tunnelanfang in Dorstfeld zweigte noch eine 560 Meter lange Tunnelverbindung unter den Bahnanlagen des Dortmunder Feldes zur Zeche Tremonia ab.

Peter Kocbeck führt in seinem Vortrag in die Geschichte der Industrieseilbahnen ein und lässt am Beispiel „Drahtseilbahnnetz Kaiser Friedrich“ ein vergessenes Stück Dortmunder Industriegeschichte wieder aufleben. Interessenten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei."


Mai 2017

Fördergerüste im Raum Dortmund


Zu seinem nächsten Geschichtstreff am Montag, den 8. Mai um 18:30 h öffnet der Evinger Geschichtsverein seine umfangreiche Fotoschatzkiste um einen kleinen Spalt: Es werden Fotos aus der Sammlung Annemarie und Heinz Steffler (Heinz ist leider schon verstorben) gezeigt. Die beiden haben über Jahrzehnte Fördertürme in Dortmund und Umgebung fotografiert. Eine Auswahl dieser eindrucksvollen Bilder wird Annemarie Steffler präsentieren, und Dr. Volker Schacke, ehemals Bergbauingenieur bei der Ruhrkohle, hat Informationen zu den abgebildeten Zechen zusammengestellt. Ort der Veranstaltung: Evinger Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude („Evinger Schloss“) am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


April 2017

Vom Dorf zum Stadtteil

Der Evinger Geschichtsverein beschäftigt sich am Montag (10.04) mit dem Thema "Brechten: Ein Dorf entwickelt sich zu einem Stadtteil von Dortmund".
Die beiden Brechtener Heimatforscher Pfarrer i.R. Horst Fängewisch und Dr. Wilhelm Tappe berichten in einem Lichtbildervortrag über die Entwicklung ihres Dorfes von den ersten schriftlichen Quellen um 950 bis zum Begin der Industrialisierung um 1900.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei.


März 2017

Jahreshauptversammlung des Evinger Geschichtsvereins

Die Mitglieder des Evinger Geschichtsvereins treffen sich am 13. März 2017 um 18.30 Uhr zur Jahreshauptversammlung in der Geschichtswerkstatt im Wohlfahrtsgebäude („Evinger Schloss“) am Nollendorfplatz 2 in Eving. Nach den Rechenschaftsberichten  wird der Vorstand neu gewählt und die Planung für das Jahr 2017 besprochen. Auch Interessierte sind herzlich willkommen.


Februar 2017

St. Barbara Kirche: 125 Jahre

Vor gut 125 Jahren wurde die neugotische St. Barbara Kirche in Eving geweiht. Die Belegschaften der Zechen Minister Stein und Fürst Hardenberg wuchsen rasant. Unter diesen Bergleuten waren viele Katholiken, so dass eine eigene Kirche für die wachsende Gemeinde geplant und erbaut wurde. Der nächste öffentliche Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins wird sich mit der wechselvollen Geschichte dieses großen „Doms zu Eving“ befassen. Als kenntnisreiche Sachverständige konnte der Geschichtsverein Edeltrut Roski, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, und Jörg Unterkötter, Küster der Gemeinde, gewinnen. Sie werden auf die Geschichte und Entwicklung der Gemeinde eingehen und den Bau der Kirche und die wichtigen Um- und Ergänzungsbauten anhand von Zeitdokumenten darstellen.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, dem 13. Februar 2017 um 18:30 Uhr, in der Evinger Geschichtswerkstatt im „Schloss von Eving“, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Januar 2017

"Geschichtsverein im Internet"

 

Der erste Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins 2017 wird sich mit dem neuen Jahresprogramm und seinem Internet-Auftritt befassen. „Was ist alles zu finden? Was ist neu? Was ist für die Zukunft geplant?“ Dies wird Herman Kohl, der Macher und Betreuer der Homepage, den Mitgliedern und allen Interessierten erläutern. Aber auch Kritik und Anregungen sind willkommen. Wann und wo? Am 9. Januar um 18:30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im Wohlfahrtsgebäude („Schloss von Eving“) am Nollendorfplatz 2.“


 

November 2016

Siedlung zur Sonnenseite: 90 Jahre

Vor 90 Jahren ist die  „Sozialsiedlung zur Sonnenseite“ – zwischen Bayrischer und Kemminghauser, zwischen Waldecker und Württemberger Straße – fertig geworden. Sie ist von der damaligen Dortmunder Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (heute DOGEWO21) als eine Mustersiedlung insbesondere für Kriegsversehrte, Lungenkranke und Kinderreiche erbaut und mit Gärten im Inneren des Blocks ausgestattet worden. Das Konzept für diese Siedlung von Stadtbaurat Strobel war in vielerlei Hinsicht wegweisend. Das hat Mitglieder des Evinger Geschichtsvereins veranlasst, eine Broschüre über die Geschichte dieser Siedlung zu erarbeiten. Diese Broschüre werden die AutorInnen auf dem nächsten Geschichtstreff vorstellen. Sie werden den städtebaulichen Hintergrund und das besondere Konzept dieser Siedlung erläutern und anhand von Fotos von damals und heute belegen. Zu der Veranstaltung hat sich auch Regine Stoerring, Sprecherin  von DOGEWO21, angesagt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet statt am Montag, 14.11.2016 um 18:30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2. Dort kann auch die Broschüre erworben werden. Interessierte Gäste, insbesondere natürlich Bewohner der Siedlung, sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.


 September 2016

Überraschendes von der B 54

Den nächsten Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins im „Evinger Schloss“ wird Johannes Sundermeier, ehemaliger Pfarrer in Brechten, mit einer seiner bekannt kurzweiligen und hintergründig-humorvollen Lichtbildergeschichten gestalten.

Diesmal hat er die Evinger Hauptstraße, die B 54, vom Kanal bis zum Fredenbaumpark, im Blick. Jeder, der Sundermeier schon mal gehört hat, weiß, dass das ein heiter-nachdenklicher Abend wird. Sundermeier macht nicht nur gute Fotos, er rückt die kleinen Alltäglichkeiten, die viele schon gar nicht mehr sehen, in den Mittelpunkt und zeigt Überraschendes und kommentiert es mit anekdotischen Anmerkungen.

Alle, die die Evinger Straße aus einem neuen, ungewohnten Blickwinkel sehen möchten, sind herzlich eingeladen: Kommen Sie am Montag, den 12. September 2016 um 18:30 Uhr in die Evinger Geschichtswerkstatt im „Evinger Schloss“, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei.

Am Vortag, dem Tag des offenen Denkmals, beteiligt sich der Geschichtsverein an der Begehung des ehemaligen Schachts 5 der Zeche Minister Stein, Am Beisenkamp 19-25. Werner Böttger, ehemals Betriebsführer auf Minister Stein und Bezirksvorsteher in Eving, bewohnt die Gebäude um den Schacht seit Ende der 1980er Jahre und öffnet das Schachtgebäude an diesem Tag für die interessierte Öffentlichkeit. Mitglieder des Geschichtsverein unterstützen ihn bei seinen Führungen und sachkundigen Erläuterungen: am Sonntag, den 11. September von 11:00 bis 17:00 Uhr.


August 2016

Jazz trifft Klassik
12. Jazzfrühschoppen im Evinger Schloss

Der Jazzfrühschoppen des Evinger Geschichtsvereins im Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtshaus am Nollendorfplatz in der Alten Kolonie, hat mittlerweile einen festen Platz im Evinger Kulturkalender, eine lieb gewordene Tradition: Seit 2005 versammeln sich jedes Jahr am ersten oder letzten Sonntag in den Sommerferien um die 200 Personen, um die herrliche Musik zu genießen oder auch nur ein Schwätzchen bei Brezel und Würstchen zu halten. Nun schon bereits zum zwölften Mal treffen sich die Jazzfreunde in diesem Jahr am Sonntag, 21 August 2016 um 11.00 Uhr.
Diesmal spielt das Trio Jane Franklin & Friends, das sind Jane Franklin, Gesang, Martin Klausmeier, Akustikgitarre und der renommierte Dortmunder Musiker und Leiter der Glen Buschmann Jazzakademie Jochen Schrumpf, E-Gitarre. Als Gast haben sie die Sängerin Sandra Fülber geladen, die als Evingerin vielen bekannt sein dürfte. Sie zusammen interpretieren bekannte Pop- und Jazzsongs, aber auch klassische Musikstücke. Deshalb das diesjährige Motto: „Jazz trifft Klassik“.

Alle Musikfreunde und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Lesesaal des Wohlfahrtsgebäudes statt. Auf der Terrasse vor dem denkmalgeschützten Evinger Schloss, einer herrlichen Kulisse für dieses kulturelle Ereignis, versorgt der Geschichtsverein seine Gäste mit Getränken und einem kleinen Imbiss.


Juli 2016
Ausflug in die Geschichte der Zeche Minister Stein


Der Evinger Geschichtsverein veranstaltet seinen monatlichen Geschichtstreff diesmal außerhalb seiner Räume: Die Mitglieder und alle Interessierten treffen sich am Montag, den 11. Juli 2016 um 18:30 h, an Schacht V der ehemaligen Zeche Minister Stein, Am Beisenkamp 19-25, an der Grenze von Eving und Kirchderne.

Werner Böttger, vielen bekannt als Bezirksvorsteher in Eving und Betriebsführer auf der Zeche Minister Stein, wohnt seit Ende der 1980er Jahre auf dem Gelände und weiß viel über die Geschichte dieses markanten Bauwerks, aber noch mehr Geschichten rund um Zeche und Stadtbezirk spannend zu erzählen. Er wird diesen Abend im Schachtturm mit einer kleinen Kostprobe seines Wissens gestalten. Aber allein schon wegen der Aussicht nach Dortmund und Lünen lohnt sich ein Besuch!

Weil Schacht V nur schwer mit dem Bus zu erreichen ist, organisiert der Geschichtsverein für Interessierte Mitfahrgelegenheiten: Um 18:00 h ab Nollendorfplatz, um 18:15 h ab Evinger Markt (Bushaltestelle)


 Mai 2016

Gaststätten in Eving: gestern und heute

Klaus Berger, Zweiter Vorsitzender des Evinger Geschichtsvereins, hat alte Fotos von Evinger Gaststätten gesammelt und dann in den letzten Jahren in mühevoller Kleinarbeit mit Kamera und Stativ diese Gebäude in ihrem jetzigen Zustand fotografiert. Dabei hat er versucht, den gleichen Standpunkt und Ausschnitt wie sein Vorgänger auf den historischen Vorlagen zu treffen. Einen Teil dieser umfangreichen Sammlung wird er am nächsten Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins präsentieren und bei den Zuhörern sicher viele Erinnerungen wecken. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen: Am 9. Mai 2016, um 18:30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes (im "Schloss von Eving") am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei.

Dieser Vortrag war schon im Februar angekündigt, musste aber kurzfristig abgesagt werden, da die Heizung defekt war. Das hat aber den Vorteil, dass der Vortrag jetzt um einige Fotos erweitert werden kann, die Klaus Berger von Leuten bekommen hat, die damals auf das Thema aufmerksam geworden sind.


April 2016

Die Dortmunder Nordstadt im Wandel der Zeit
ein fotografischer Rundgang mit Klaus Winter und Alexander Völkel

Unter diesemTitel lädt der Evinger Geschichtsverein zu einem fotografischen Spaziergang mit dem Heimatforscher Klaus Winter und dem Nordstadtblogger Alexander Völkel ein.
Die beiden Autoren nehmen ihre Zuhörer mit auf eine Reise mit Bildern, Geschichte und Geschichten in die Nordstadt, dem Stadtbezirk im Süden von Eving. Klaus Winter und Alexander Völkel zeigen Bildpaare von markanten Plätzen und lauschigen Orten in diesem Stadtbezirk: Historische Fotos präsentieren sie mit aktuellen Bildern derselben Ansicht - angereichert mit Fakten, Anekdoten und kleinen Geschichten. Diese einmalige Gegenüberstellung gibt interessante Einblicke in die Geschichte und die Veränderungen der Dortmunder Nordstadt. Die Bildpaare regen zum Nachdenken über und das Neu-Entdecken dieses Großstadtbezirks an. Und sie werden bei einigen Zuhörern sicher viele Erinnerungen wecken.
Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen: Am 11. April 2016, um 18.30 Uhr, in der Evinger Geschichtswerkstatt, Nollendorfplatz 2.
Der Eintritt ist frei.


Februar 2016

Gaststätten in Eving: gestern und heute

Klaus Berger, 2. Vorsitzender des Evinger Geschichtsvereins, hat alte Fotos von Evinger Gaststätten gesammelt und dann in den letzten Jahren in mühevoller Kleinarbeit mit Kamera und Stativ diese Gebäude in ihrem jetzigen Zustand fotografiert. Dabei hat er versucht, den gleichen Standpunkt und Ausschnitt wie sein Vorgänger auf den historischen Vorlagen zu treffen. Einen Teil dieser umfangreichen Sammlung wird er am Rosenmontag, dem nächsten Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins, präsentieren und bei den Zuhörern sicher viele Erinnerungen wecken. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen: Am 8. Februar 2016, um 18:30 h in der Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes ("Schloss von Eving") am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei.


Januar 2016

"Für Gott und Vaterland"
Dortmunder katholische Gemeinden im Ersten Weltkrieg

Vor hundert Jahren herrschte Krieg in Europa. Der Erste Weltkrieg. Nicht nur an den Fronten herrschten Tod und Elend, auch in der Heimat veränderte sich das Leben schon bald nach Ausbruch des Krieges. Wie die katholischen Gemeinden in Dortmund diese Herausforderungen zu meistern versuchten, zeigt eine Ausstellung in der Grabeskirche Liebfrauen (bis 31.1.2016)
An der Vorbereitung und Ausgestaltung dieser Ausstellung war Herbert Schnier, Mitarbeiter in der Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte im Katholischen Centrum, beteiligt. Er wird in einem Vortrag beim Evinger Geschichtsverein einige der Ergebnisse vorstellen, uns in diese Zeit mit ihrem Elend und den harten Belastungen versetzen.
Ort und Zeit: Evinger Geschichtswerkstatt im "Schloss von Eving", dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2, am 11.1.2016 um 18.30 Uhr.
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.


        November 2015

 Der Stahlwerkshummel am Phoenixsee

       Der Geschichtsverein veranstaltet am Montag (9.11) eine Lesung im Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2.
       Bernd Schimmeyer liest ab 18.30 Uhr aus seinem Buch, in dem er einer Hummel das Hoesch-Stahlwerk erklärt. Gäste sind willkommen, der Eintritt ist frei.


        Juni 2015

Jazzfrühschoppen im Evinger Schloss

Der Jazzfrühschoppen des Evinger Geschichtsvereins vor dem Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtshaus am Nollendorfplatz in der Alten Kolonie hat mittlerweile einen festen Platz im Evinger Kulturkalender, eine lieb gewordene Tradition: Seit 2005 versammeln sich jedes Jahr am ersten oder letzten Sonntag in den Sommerferien um die 200 Personen, um die herrliche Musik zu genießen oder auch nur ein Schwätzchen bei Brezel und Würstchen zu halten. Nun schon bereits zum elften Mal treffen sich die Jazzfreunde in diesem Jahr am Sonntag, 28 Juni 2015 um 11.00 Uhr.

Im großen Saal spielt das Duo Jane Franklin - Martin Klausmeier in der Besetzung Gesang und Akustikgitarre bekannte Pop- und Jazzsongs. Als Gast wird der renommierte Dortmunder Musiker und Leiter der Glen Buschmann Jazzakademie Jochen Schrumpf E-Gitarre spielen.

Im Gang vor dem Saal zeigt der Geschichtsverein eine neue Ausstellung unter dem Titel "Vor 90 Jahren: Grubenunglück auf der Zeche Minister Stein".

Auf der Terrasse vor dem denkmalgeschützten Evinger Schloss, einer herrlichen Kulisse für dieses kulturelle Ereignis, versorgt der Geschichtsverein seine Gäste mit Getränken und einem kleinen Imbiss. Die Musik wird auch auf die Terrasse übertragen.

Alle Musikfreunde sind herzlich zu diesem Konzert eingeladen. Der Eintritt ist frei; für das leibliche Wohl wird gesorgt.


 Mai 2015

Auch das war Steinkohlebergbau

Der Evinger Geschichtsverein lädt zu einem öffentlichen Vortrag über die Kleinzeche Ringeltaube II ein. Dipl.-Ing. Wolfgang Rühl stellt dieses Bergwerk am 11. Mai 2015 um 18:30 Uhr in der Geschichtswerkstatt im Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude, Nollendorfplatz 2, vor.

Die Kleinzeche Ringeltaube II lag in Witten-Düren, Nähe der Stadtgrenze zu Dortmund-Kley. Es war die vorletzte Kleinzeche auf Wittener Gebiet, seit 1954 in Förderung und 1962 vom Kleinzechenunternehmer Erwin Schmidt übernommen. Parallel dazu förderte nur noch die Kleinzeche Egbert in Witten-Kämpen. Auf Ringeltaube II waren bis zu 40 Bergleute beschäftigt. Die Flöze der Wittener Schichten sind hier sehr steil gelagert und ihr Abbau verlangte den Bergleuten höchstes bergmännisches Können ab.

Dipl.-Ing. Wolfgang Rühl hatte 1968 als Vermessungsfahrsteiger die Aufgabe übernommen, alle anfallenden markscheiderischen Arbeiten auf dem Bergwerk durchzuführen, wie z. B. die vierteljährliche Nachtragung des Grubenrisswerks. Er war mit den Lagerungs- und Abbauverhältnissen der Zeche bestens vertraut.

Ein Strebbruch in Flöz Mausegatt am 15.10.1972 bedeutete das Aus für die Zeche, und am 16.10. 1972 musste Erwin Schmidt Konkurs anmelden. Noch kurz vor dem Strebbruch fotografierte Wolfgang Rühl Bergleute bei ihrer schweren Arbeit in der steilen Lagerung. Die Bilder sind heute ein seltenes zeitgeschichtliches Dokument, die die Arbeitsverhältnisse in einer Kleinzeche so zeigen, wie sie oftmals in den 1950er Jahren im Ruhrgebiet zu finden waren. Auch diese Bilder wird Rühl zeigen.


         April 2015

Das Kriegsende in Eving vor 70 Jahren

Vor genau 70 Jahren sind die alliierten Truppen, genauer die amerikanische Armee, nach Dortmund einmarschiert. An diese Zeit will der Evinger Geschichtsverein an seinem nächsten Montagstreffen erinnern. Wie war damals die Lage in Eving am Ende des Zweiten Weltkriegs? Ist der Einmarsch als Befreiung vom Nationalsozialismus oder als Niederlage des deutschen Reiches verstanden worden. Wie sah die frühe Nachkriegszeit in Eving aus? Nach Zerstörung von Wohnungen und Industrie und mit ihren großen Versorgungsschwierigkeiten.
Als Referenten konnten wir Oliver Volmerich, Redakteur bei den Ruhrnachrichten, gewinnen, der bereits mehrfach mit zeitgeschichtlichen Studien zur Nachkriegszeit in Dortmund, aber auch speziell in Eving hervorgetreten ist. Aktuell ist er als Mitautor der laufenden Serie und dem Liveticker in den Ruhrnachrichten beteiligt, ein kenntnisreicher Experte also, der einen spannenden Abend gestalten wird.

Die Veranstaltung findet am 13. April 2015 um 18.30 Uhr statt. Ort: Evinger Geschichtswerkstatt im „Evinger Schloss“, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude, am Nollendorfplatz 2 in der Alten Kolonie (1. Stock, östlicher Flügel). Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen


 März 2015:

Jahreshauptversammlung des Evinger Geschichtsvereins

Der Evinger Geschichtsverein hat am 9. März 2015 um 18.30 Uhr seine Jahreshauptversammlung in der Geschichtswerkstatt im Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2, 44339 Dortmund-Eving. Nach den Rechenschaftsberichten wird der Vorstand neu gewählt und die Planung für das Jahr 2015 besprochen. Interessierte Gäste sind Willkommen.


Februar 2015:

Der Pfadfinderstamm St. Marien in Obereving

Einen weiteren Beitrag zur Heimatgeschichte Evings präsentiert der Evinger Geschichtsverein auf seinem nächsten Montagstreffen: Ein kleiner Abriss der Stammesgeschichte der Pfadfinder der St. Mariengemeinde in Obereving. Christopher Hallmann, der schon lange in diesem Pfadfinderstamm aktiv ist, wird nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Pfadfinderswesens in Deutschland speziell auf die Entwickelung "seiner" Pfadfindergruppe an der St. Marienkirche in Obereving - die im letzten Jahr ihr 100 jähriges Jubiläum feierte - eingehen. Als aktives Mitglied wendet er sich auch an interessierte Jugendliche und wird aus der Praxis plaudern.

Sie Findet statt am 9. Februar 2015 um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im "Evinger Schloss", dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude, am Nollendorfplatz 2 in der Alten Kolonie. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


 Januar 2015:

Damals in Lindenhorst

Im neuen Jahr beginnt der Evinger Geschichtsverein seine Montagstreffen mit einem Beitrag von Dr. Volker Schacke zur Geschichte Lindenhorsts bis zur Industrialisierung.
Schacke ist Mitautor der Broschüre "Das Dorf Lindenhorst, die der Förderverein Lindenhorster Kirchturm kürzlich ausgegeben hat. Diese Broschüre ist ein richtiger "Renner" in Eving geworden, wird vielfach gelobt und findet reißenden Absatz.
Schacke, der sich mit der Geschichte des Dorfes Lindenhorst eingehend beschäftigt hat, wird einiges Material aus der Broschüre aber auch darüber hinaus präsentieren.
Die Veranstaltung findet statt am Montag 12. Januar, um 18.30 Uhr im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude; der Eintritt ist frei.


November 2014:

100 Jahre St. Marien in Obereving

In diesem Jahr feiert die katholische St. Marien Gemeinde ihr 100jähriges Jubiläum.
Am 20.12.1914 wurde die erste Kirche in Obereving als Filialkirche der St. Barbara Gemeinde gesegnet und damit der Grundstein für die selbständige Gemeinde St. Marien gelegt.
Barbara Genster , Vorsitzende des Pfargemeinderats, ist eine profunde Kennerin der Geschichte ihrer Gemeinde. Sie wird am 10. November 2014 um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im "Evinger Schloss", das ehemalige Wohlfahrtshaus, einige markante Punkte dieser Geschichte näher beleuchten. Sie wird kurz erläutern wie es zur Gründung kam, darstellen, wie sich die Gemeinde in den folgenden wechselvollen 100 Jahren entwickelt hat und einen kurzen Ausblick in die Zukunft wagen.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Oktober 2014:

Treffen des Geschichtsvereins

Der Evinger Geschichtsverein lädt alle Interessierten für Montag (13.10) um 18.30 Uhr zum Geschichtstreff im ersten Stock des Wohlfahrtsgebäudes ("Evinger Schloss") am Nollendorfplatz 2 ein. Im Mittelpunkt steht die Planung der Veranstaltungen im Jahr 2015. Gäste sind willkommen.


September 2014:

Spaziergang durch die Alte Kolonie

Am Montag, den 8. September, lädt der Evinger Geschichtsverein zu einem Spaziergang durch die Alte Kolonie ein. Diese Siedlung wurde um 1900 für die Stammarbeiter und -angestellten der Zeche Minister Stein erbaut. Sie war (und ist) eine Mustersiedlung, drohte Anfang der siebziger Jahre zu verfallen und sollte "totalsaniert" (d.h.: abgerissen) werden. Seit der Restaurierung in den späten siebziger und achtziger Jahren hat sie wieder viele schöne Ecken, die auf dem Spaziergang entdeckt werden sollen. Aber es sind z.B. nach dem Pfingststurm wieder einige Schäden zu beklagen.

Die Spaziergänger treffen sich um 18.30 Uhr vor dem "Evinger Schloss", dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude, am Nollendorfplatz 2 mitten in der Alten Kolonie. Nach dem Spaziergang von ca. einer Stunde Dauer lädt der Geschichtsverein zu einem kleinen Vortrag über diese Kolonie in der Geschichtswerkstatt im denkmalgeschüzten "Evinger Schloss"ein.

Eingeladen sind alle Interessierten. Besonders willkommen sind auch (ehemalige) Bewohner, die Geschichten aus der Kolonie erzählen können, die auch die Experten aus dem Geschichtsverein noch nicht kennen.


August 2014:

10. Evinger Jazzfrühschoppen

Der Jazzfrühschoppen des Evinger Geschichtsverein vor dem Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz in der Alten Kolonie, hat mittlerweile einen festen Platz im Evinger Kulturkalender, eine lieb gewordene Tradition: Seit 2005 versammeln sich jedes Jahr am ersten oder letzten Sonntag in den Sommerferien bis zu 200 Personen, um die herrliche Musik zu genießen oder auch nur ein Schwätzchen bei Brezel und Würstchen zu halten. Nun schon bereits zum zehnten Mal treffen sich die Jazzfreunde in diesem Jahr am Sonntag, 17. August 2014 ab 11.00 Uhr.

Auf der Terasse vor dem denkmalgeschützten Evinger Schloss, einer einzigartigen Kulisse für dieses kulturelle Ereignis, präsentiert das Duo Jane Franklin - Martin Klausmeier in der Besetzung Gesang und Akustikgitarre bekannte Pop- und Jazzsongs. Als Gast wird der renommierte Dortmunder Musiker und leiter der Glen Buschmann Jazzakademie Jochen Schrumpf  E-Gitarre spielen.

Alle Musikfreunde sind herzlich zu diesem Konzert eingeladen. Der Eintritt ist frei; für das leibliche Wohl wird gesorgt.


 Juli 2014:

Bier ist Thema im Evinger Geschichtsverein

Bier hat eine lange Tradition und "deshalb ist die Beschäftigung damit auch unser Bier", sagt der Vorsitzende des Evinger Geschichtsvereins Ulrich Kneisel.
Wolfgang Skorvanek wird am 14. Juli 2014, 18.30 Uhr, in der Evinger Geschichtswerkstatt im Evinger Schloss einen kurzen Überblick über die Bierkultur geben und die facettenreiche Geschichte des Getränks vom Nahrungs- zum Genussmittel an Beispielen vorstellen. Er geht dabei auch der Frage nach, warum Hopfen und Malz beinahe für Dortmund verloren gegangen wären.
Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Mai 2014:

100 Jahre Dortmund-Eving

Vor 100 Jahren wurde die Gemeinde Eving nach Dortmund eingemeindet. Mit diesem Ereignis wird sich Bernd Süselbeck auf dem nächsten Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins befassen. Er hat dazu im Stadtarchiv Dortmund gestöbert. Was er dort gefunden hat, bereichert mit einigen Bildern aus dieser Zeit, wird er am 12. Mai 2014 um 18.30 Uhr in der Geschichtswerkstatt darstellen.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


April 2014:

VOC - Aufstieg und Untergang eines Handelsriesen.

Der nächste monatliche Geschichtstreff des Evinger Geschichtsvereins findet am 14. April 2014 um 18.30 Uhr in der neuen Geschichtswerkstatt statt.

Herman Kohl wird über die VOC referieren. Die VOC, die Vereenigde Ostindische Compagnie, ist eine historische Handelsgesellschaft in den Niederlanden gewesen, wahrscheinlich die erste Aktiengesellschaft der Welt. Das macht ihre Bedeutung für die Wirtschaftsgeschichte aus.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


 März 2014:

Geschichtsverein plant Termine

Die Jahreshauptversammlung des Evinger Geschichtsvereins findet am Montag (10.3.) um 18.30 Uhr in der neuen Geschichtswerkstatt im Wohlfahrtsgebäude, Nollendorfplatz 2, 1. Stock, statt. Neben einem Rückblick auf das Jubiläumsjahr steht auch die Planung für 2014 an.


Februar 2014:

Geschichte des rohen Umgangs mit Babys und Kleinkindern


Passiv, chaotisch und von Trieben regiert - über 100 Jahre galten Babys als „Mängelwesen“, denen man sogar die Seele absprach und die es vor allem zu disziplinieren galt. Sie seien tyrannisch und angeblich nicht beziehungsfähig - seit vielen Generationen werden Klischees über Babys und Kleinkinder verbreitet. Kein Wunder, dass noch bis in die 1980er Jahre Säuglinge ohne Schmerzmittel operiert wurden!

Prof. Dr. med. Friedrich Manz, der ehemalige Leiter des Forschungsinstituts für Kinderernährung, ist in über zwanzigjähriger Forschung dem Ursprung und Wandel der unterschiedlichen Vorstellungen vom Wesen des Säuglings auf den Grund gegangen.1) In spannenden Darstellungen und lebensnahen Geschichten kann er belegen, wie viel Überholtes auch heute noch nachwirkt. Unterhaltsam, aber auch lehrreich wird er am Montag, den 10. Feb. 2014 um 18:30 Uhr, in der Evinger Geschichtswerkstatt am Nollendorfplatz 2, 1. Stock einige seiner Erkenntnisse zur Geschichte der Säuglingspflege erläutern.

Alle Interessierten, Enkel, Eltern und Großeltern, sind herzlich dazu eingeladen.1) Er hat es in seinem umfangreichen Buch „Wenn Babys reden könnten!“ (Dortmund 2011) niedergeschrieben


 Januar 2014:

Wer macht Was im Wohlfahrtshaus?

Dass die Chorakademie und der Evinger Geschichtsverein im Wohlfahrtshaus („Evinger Schloss“) am Nollendorfplatz residieren, ist vermutlich Vielen bekannt. Aber wer arbeitet da noch? In einer neuen Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto „Wer macht Was im Wohlfahrtshaus?“ stellen die verschiedenen Mieter des Wohlfahrtshaus’ in unregelmäßigen Abständen ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor.

Es beginnt das „Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V.“ und das „Geräuschearchiv im Evinger Schloss“, einzigartige Archive, deren gemeinsames Anliegen die Sammlung und Dokumentation von Tönen und Geräuschen der Region ist. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sammeln die Klänge des Ruhrreviers und aus dem Ruhrrevier. Das ist einmal die populäre Musik der Region, gespielt von Bergmannskapellen und -chören, Akkordeon-, Bandoneon- und Mundharmonikagruppen, von Arbeiterliedersängern, Solisten oder Arbeiterchören. Aber sie sammeln auch Industrie- und Arbeitsgeräusche - gewissermaßen den gesamten Klangkosmos Ruhrgebiet. So sind viele Mitschnitte von privaten Liederabenden und öffentlichen Konzerten, Musizieren in kleinen Clubs oder Experimenten in Tonstudios in ihrer Sammlung. Jazz, Blues, Soul, Rock, Beat, Metal, Hip Hop, Rap u.a. „von hier“. Aber sie dokumentieren auch die Geräusche eines Kohlenhobels, der Warmbreitbandstraße von Hoesch oder bei der Sprengung des Gasometers auf Minister Stein vor 10 Jahren.

Wie sie zu diesen Ton-Dokumenten kommen, warum sie das sammeln, was sie damit anstellen, das werden Dr. Uta C. Schmidt (Historikerin), Frank Baier (Liedermacher/Arbeiterliederarchiv Ruhrgebiet), Carsten Meyer (Musikwissenschaftler) und Hans Schreiber (Sozialwissenschaftler) am Montag, 13. Januar 2014 um 18:30 Uhr, in der Geschichtswerkstatt am Nollendorfplatz 2 an vielen Beispielen erläutern.

Alle Interessierten – auch Nichtmitglieder – sind dazu herzlich eingeladen.


 November 2013:

Die Lindenhorster Dorfkirche wird 100 Jahre alt – und jetzt geschlossen.

Im November jährt sich zum 100. Mal die Einweihung des Kirchenschiffs der evangelischen Kirche in Lindenhorst. Nach den Entwürfen des Kirchenbaumeisters Gustav Mucke aus Hagen wurde in den Jahren 1911 bis 1913 das Gemeindehaus und das Kirchenschiff in Lindenhorst erbaut bzw. umgestaltet. Das Kirchenschiff wurde äußerlich dem romanischen Turm aus dem 12. Jahrhundert angepasst, im Inneren aber auch mit damals modernen Jugendstilelementen versehen.

Diesem Jubiläum will der Evinger Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Lindenhorster Kirchturm seinen Monatstreff am Montag, den 11.11.2013, um 18:30 h widmen. Ort: Evinger Geschichtswerkstatt, Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2, im ersten Stock (Haupteingang).

Der Historiker Mathias Dudde, der sich mit dem Schaffen des Kirchbaumeisters Mucke beschäftigt, gibt einen Überblick über dessen Wirken in Dortmund und Umgebung um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Dr. Rainer Lichte, Vorsitzender des Fördervereins, wird auf einige Veränderungen in der Lindenhorster Kirche in den letzten 100 Jahren aufmerksam machen. Die Lindenhorster Kirche ist mittlerweile geschlossen und soll am 16.11.2013 – just auf den Tag genau 100 Jahre nach der Einweihung– in einem Gottesdienst entwidmet werden. Pfarrer Friedrich Reiffen von der Segenskirchengemeinde erläutert die Gründe der Schließung und die Zukunft der Kirche. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Aussprache.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Details

 
  Veranstaltungsplan für das Jahr 2019
  
14.01 16:00   Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
14.01 18:30  Vor 70 Jahre: Demokratischer Neuanfang (1): Film "Als die Amerikaner kamen".
28.01 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.02 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.02 18:30  Dr. Dieter Höltershinken: Wilhelm Middendorff - ein vergessener Pädagoge aus Brechten, Mitbegründer der Fröbel-Kindergärten
25.02 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.03 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.03 18:30  Jahreshauptversammlung mit Wahlen
25.03 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
08.04 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
08.04 18:30  Zur Wiederaufstellung des Teufenzeigers in Brechten:
 Dr. Volker Schacke: Die Entwickelung der Fördertechnik im Bergbau
22.04 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
13.05 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
13.05 18:30  Demokratischer Neuanfang (2):
 Wolfgang Skorvannek: Das Grundgesetz der Bundesrepublik wird 70 Jahre

27.05 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
02.06 12:00  Evinger Mitte: Infostand bei "Wir in Eving"
17.06 16:00   Archivarbeiten Geschichtswerkstatt - ausnahmsweise wg. Pfingsten: 3. Montag !
17.06 18:30

 Demokratischer Neuanfang (3): - ausnahmsweise wg. Pfingsten: 3. Montag !
 Donata Jellinek: Leben in "Klein-Korea"

24.06 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
08.07 16:00 Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
08.07 18:30
 Spaziergang durch die Fürst-Hardenberg-Siedlung
22.07 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
12.08 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
12.08 18:30  Entfällt wegen Jazzfrühschoppen
25.08 11:00  Jazzfrühschoppen mit Jane Franklin & Friends
26.08 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
08.09 11:00  Tag des offenen Denkmals
09.09 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
09.09 18:30 Werner Nass u.a.: Septemberstreiks 1969 in Dortmund
23.09 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
14.10 16:00

 Archivarbeiten Geschichtswerkstatt u.a. Planung 2020

14.10 18:30  Dr. Volker Schacke, Wolfgang Skorvannek, Bernd Süselbeck: Ziegelei Nehme in Eving
28.10 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.11 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
11.11 18:30  Lesung
25.11 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
09.12 16:00  Archivarbeiten Geschichtswerkstatt
09.12 18:00   Jahresabschluss 2019
     Stand:  Jan 2019
Details

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Details

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Wiltrud Lichte-Spranger
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Registereintrag:
VR 4408, Amtsgericht Dortmund

Steuernummer 317/5940/2216 VST

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