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Kurzfassung der Geschichte Evings

Eving ist ursprünglich dort entstanden, wo später die Zeche Minister Stein angelegt wurde.
Die erste Siedlung erfolgte wahrscheinlich in vorkarolingischer Zeit, geschützt durch Wald, östlich der alten Nord-Süd-Verbindung, der heutigen B 54 bzw. Evinger Straße.
In der Nähe fließt der Evinger Bach, und Grundwasser ist mit geringen Brunnentiefen zu erschließen.
Der Name des Ortsteils setzt sich zusammen aus „Ev, Eve oder Eb, Ebbe“ für Abhang und „Neck, Nacken“ als Bezeichnung einer Höhe.
Dieser älteste Ortsteil Niedereving war somit eine Siedlung am Abhang einer Höhe: des Externbergs. Grob lässt sie sich auf das 6. bis 8. Jahrhundert datieren.
Erstmals wird Eving urkundlich in der „kleineren älteren Vogteirolle vor 1220“ des Grafen Friedrich von Altena-Isenburg erwähnt.
Als ältester Hof der Bauerschaft Eving wird in Urkunden aus dem 13. Jahrhundert der Hof des Heinrich Wesselmann erwähnt, der sich im Herrschaftsverhältnis des Stiftes Essen befand.
Die „Schatzliste der Grafschaftseingesessenen von 1567“ führt für Eving 18 Höfe und Kötterstellen auf.
Nach 1811 wurden die Höfe des Stiftes Essen, das hier großen Grundbesitz hatte, freies Eigentum der Bauern, die Ablöseverhandlungen zogen sich bis in die 1850er Jahre hin.
Um diese Zeit wurde auch die „Eving-Kemminghauser Heide“, die bis dahin als Gemeinheitsgrund genutzt wurde, auf die Bauern aufgeteilt.
Die älteste Schule gab es wahrscheinlich bereits 1773.